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Firmengründung Ungarn: Steuern

Ungarn besteuert Kapitalgesellschaften mit 10% Ertragssteuern. Ungarn ist Mitglied der Europäischen Union, daher:

  • Positivwirkung der EU-Niederlassungsfreiheit, EU-Rechtschutz

  • Keine Negativwirkungen nationaler Regelungen zur Hinzurechnungsbesteuerung (in Deutschland §8 AStG), sofern ausreichend Substanz Escape in Ungarn

  • Anwendung der EU-Mutter-Tochter-Richtlinie

  • Anwendung der EU-Fusionsrichtlinie

Die Quellensteuer ist erneut eingeführt, der Steuersatz wurde bei 30% festgelegt. Die volle Quellensteuer betrifft Dividendenausschüttungen an natürliche oder juristische Personen außerhalb Ungarns und in Ländern, die kein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) mit Ungarn haben.

Besteht ein Doppelbesteuerungsabkommen, so reduziert sich die Quellensteuer zwischen 5-10%.

Ist die EU-Mutter-Tochter-Richtlinie anzuwenden, so keine Quellensteuer.

Firmengründung Ungarn und bestehende Doppelbesteuerungsabkommen

Ungarn hat DBA mit den folgenden Ländern: Albanien, Australien, Azerbajdsan, Österreich, Belgien, Belarus, Bosnien, Brasilien, Bulgarien, Zypern, Tschechen, Danmark, Ägypten, Estland, Finnland, Frankreich, Philippinen, Griechenland, Holland, Hongkong, Kroatien, Indien, Indonesien, Irland, Island, Israel, Japan, Kanada, Kasachstan, China, Poland, Lettland, Litauen, Luxemburg, Makedonien, Malaysia, Malta, Marokko, Moldawien, Mongolen, Groβbritannien, Deutschland, Norwegen, Italien, Russland, Armenien, Pakistan, Portugal, Rumänien, San Marino, Montenegro, Slowakei, Singapur, Slowenien, Schweiz, Schweden, Taipei, Thailand, Türkei, Tunesien, Ukraine, Uruguay, USA, Vietnam.

Firmengründung Ungarn und Einkommenssteuer

Als Grundlage der Einkommensteuer gilt ab 2010 das sog. „Superbrutto“, zu dem auch die Sozialabgaben des Arbeitgebers hinzugerechnet werden. Privatpersonen zahlen nach ihren Einkünften einheitlich 16% Einkommenssteuern. Die Steuergutschrift (eine Begünstigung für Angestellte mit einem Jahreseinkommen unter 2.750.000 Forint) kann 16% des im Steuerjahr entstehenden Einkommens und der danach festgestellten Sozialabgaben des Arbeitgebers, monatlich aber höchstens 12.100,-Ft erreichen. Über der genannten Einkommensgrenze sinkt sie stufenartig und über 3.960.000,-Ft Jahreseinkommen kann die Steuergutschrift nicht geltend gemacht werden. Die Familienermäßigung wurde erweitert: nach dem ersten und zweiten Kind kann die Steuergrundlage um 62.500,-, nach dem dritten Kind um 206.250,- Forint gesenkt werden. Auch die Steuerermäßigung für langfristige Einsparungen (Einzahlungen in freiwillige Kassen und als Rentenvorsorge) bleibt erhalten, aber die Höhe der Steuerermäßigung sinkt von 30 auf 20%.

Firmengründung Ungarn: Dienstleistungen unserer Kanzlei

  • Steuerliche Beratung Firmengründung Ungarn: Rechtsform, verbundene Unternehmen

  • Gründung der Gesellschaft in Ungarn, Eintrag ins Firmenregister

  • Firmensitz in Ungarn (ordentlicher Geschäftssitz, keine rechtswidrige Zwischengesellschaft)

  • Kontoeröffnung

  • Treuhand-Dienste

  • Laufende Buchhaltung, Umsatzsteuervoranmeldungen, Jahresabschluss und Bilanz

Firmengründung Ungarn: Geschäftsführung- Treuhand-Geschäftsführer  

Da in Ungarn – vergleichbar mit Deutschland- eine Haftung des Geschäftsführers besteht (Durchgriffshaftung), können wir nur in Ausnahmefällen einen Treuhand-Geschäftsführer in Ungarn stellen.

Die Gebühren richten sich nach dem Geschäftsgegenstand, Umsatz und Risiko.

Firmengründung Ungarn und Betriebsstätte in Ungarn

Grundsätzlich sollte die alleinige Betriebsstätte in Ungarn belegen sein, um die steuerlichen Vorteile zu realisieren:  

Das Vorliegen einer steuerlichen Betriebsstätte im Ausland definiert sich über Artikel 5 OECD_MA, i.d.R.  Artikel 5 in den Doppelbesteuerungsabkommen (DBA):  

Handelt es sich im Ausland um eine Produktionsstätte, um eine Stätte zur Ausbeutung von Bodenschätzen, einem Land-oder forstwirtschaftlichen Betrieb oder eine Bauausführung länger als 9-12 Monate Dauer, so ist im Land immer eine Betriebsstätte belegen, unabhängig vom „Ort der geschäftlichen Oberleitung“.    

Gleiches trifft zu, wenn im Ausland (Betriebsstättenland) eine feste Geschäftseinrichtung besteht, in dem die Tätigkeiten eines Unternehmens überwiegend oder ganz ausgeführt werden (z.B. ein Ladenlokal, ein Hotel usw.)

In den anderen Fällen definiert sich die steuerliche Betriebsstätte zentral über „Den Ort der geschäftlichen Oberleitung“:  

-Entweder verlagert der Mandant- oder ein Beauftragter- seinen gewöhnlichen Aufenthalt in den Sitzstaat der Gesellschaft und tritt als Direktor der Gesellschaft auf ODER  

-der z.B. Deutsche Direktor weist nach, dass er sich im Rahmen der erforderlichen Leitungsaufgaben gewöhnlich im Sitzstaat der Auslandsgesellschaft aufhält, um diese Aufgaben an der Betriebsstätte im Ausland wahrzunehmen (funktioniert natürlich nicht bei notwendigen „Tagesentscheidungen“)  ODER  

-der Mandant stellt einen Ansässigen im Sitzstaat als Direktor der Gesellschaft an ODER  

-unsere Kooperationskanzlei stellt einen Treuhand- oder angestellten Direktor im Sitzstaat der Gesellschaft.  

-Treuhand-Direktor: Ein Anwalt im Sitzstaat der Gesellschaft tritt treuhänderisch- also nach „außen“- als Direktor der Gesellschaft auf. Um die Annahme des Gestaltungsmissbrauchs zu verhindern, sollte ein solcher Treuhand-Direktor aktiv im Sinne sein und Verträge zeichnen. Es muss der Eindruck verhindert werden, dass die Gesellschaft „aus dem Ausland ferngesteuert wird“.  

-Angestellter Direktor: Eine Person mit gewöhnlichen Aufenthalt im Sitzstaat zeichnet einen Angestelltenvertrag mit der Gesellschaft, mit üblichem/vergleichbaren Gehalt, Abführung von Lohnsteuer-und Sozialversicherungsleistungen.

Firmengründung Ungarn: Gesellschaftsrecht

Die Vorschriften des ungarischen Gesellschaftsrechts sind den deutschen Vorschriften sehr ähn­lich. Im ungarischen Gesellschaftsrecht wird zwischen Gesellschaften mit Rechtspersönlichkeit und Gesellschaften ohne Rechtspersönlichkeit differenziert. Daneben gibt es im ungarischen Recht besondere Formen der wirtschaftlichen Betätigung durch Ausländer. Schließlich sind auch die europäische Aktiengesellschaft und die europäische wirtschaftliche Interessenvereinigung einge­führt worden. Im ungarischen Gesellschaftsrecht gilt ein Formzwang, so dass die Gesellschaften nur in der ge­setzlich vorgeschriebenen Form gegründet werden können.

Firmengründung Ungarn: Wirtschaftsgesellschaften ohne Rechtspersönlichkeit (Personengesellschaften)

Neben der für ausländische Investoren uninteressanten Gesellschaft bürgerlichen Rechtes (GbR) gibt es die Kkt. (= OHG) und die Bt. (= KG). Diese beiden Gesellschaftsformen unterscheiden sich in erster Linie durch den Haftungsumfang der jeweiligen Gesellschafter. Der Haftungsumfang der Gesellschafter der beiden Gesellschaften entspricht dem Umfang der vergleichbaren deutschen Gesellschaftsformen. Bei der Kkt. haften sämtliche Gesellschafter unbeschränkt mit ihrem Privatvermögen für die Ver­bindlichkeiten der Gesellschaft, soweit das Gesellschaftsvermögen zur Deckung der Verbindlich­keiten nicht ausreicht. Bei der Bt. haftet zumindest ein Gesellschafter (Komplementär) unbeschränkt und mit den an­dern Gesellschaftern (Kommanditisten) solidarisch für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft. Die Haftung der Kommanditisten der Gesellschaft ist auf die Höhe der Einlagen beschränkt. Komplementär der Bt. kann auch eine Kft. (GmbH) sein (in Deutschland: GmbH Et Co. KG.). Bei der Gründung einer ungarischen GmbH Et Co. KG ist darauf zu achten, dass die zwingenden Vor­schriften für die Bt. in den Gesellschaftsvertrag integriert werden. Aufgrund des geltenden Formzwanges ist diese Mischform aus der Firma nicht ersichtlich.

Firmengründung Ungarn: Wirtschaftsgesellschaften mit Rechtspersönlichkeit (Kapitalgesellschaften)

Auch der Aufbau der Kft. (GmbH) und der Rt. (AG) sind dem der AG und der GmbH im deutschen Recht vergleichbar. Beide können als Einmanngesellschaften gegründet werden. Die Kft. ist dabei die für Unternehmer interessanteste Gesellschaftsform. Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung wird mit einem Stammkapital gegründet, das aus den Stammeinlagen eines vorher festgelegten Betrages besteht. Für die Verpflichtungen der Gesellschaft haftet nicht der einzelne Gesellschafter, sondern nur die Gesellschaft mit dem gesamten Gesellschaftsvermögen.

Gesellschafter der Kft. können auch ausländische juristische Personen oder Privatpersonen sein. Der Gründungsvertrag der Gesellschaft bedarf der Schriftform. Der Vertrag ist von allen Gesell­schaftern zu unterzeichnen und von einen in Ungarn zugelassenen Rechtsanwalt gegenzuzeich­nen. Der Vertrag ist innerhalb von 30 Tagen nach Abschluss beim Firmengericht zur Registrierung einzureichen. Das Stammkapital muss mindestens 500.000 HUF betragen, wobei mindestens 50 % der Bareinlage vor der Eintragung ins Firmenregister zu leisten sind. Sacheinlagen können körper­liche Gegenstände, Forderungen, geistige Schöpfungen oder Rechte, die später ohne die Zustim­mung eines Dritten übertragen werden können, sein. Die Gesellschaft entsteht erst mit der Eintragung ins Handelsregister. Die Gesellschaft wird je­doch erst ins Handelsregister eingetragen, wenn wenigstens fünfzig Prozent der einzelnen Geld­einlagen geleistet wurden. Die noch offenen Bareinlagen sind innerhalb eines Jahres nach der Eintragung der Gesellschaft einzuzahlen. Der leitende Amtsträger darf seine Aufgaben im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses und eines Auftragvertrages wahrnehmen. Gemäß dem Gesetz gelten im Falle einer OHG (Kkt) oder KG (Bt) die zur Geschäftsführung befug­ten Gesellschafter, im Falle einer GmbH (Kft) gilt der Geschäftsführer, bei einer AG (Rt) der Vor­stand als leitenden Amtsträger.

Firmengründung Ungarn: Zweigniederlassung (Filiale) eines ausländischen Unternehmens in Ungarn

Neben den bereits aufgeführten herkömmlichen Gesellschaftsformen gibt es für Ausländer noch andere Möglichkeiten sich in Ungarn wirtschaftlich zu betätigen, ohne eine Gesellschaft zu grün­den. Für ausländische Unternehmen, die nicht nur bloße Agenturtätigkeiten ausführen möchten, kommt die Rechtsform der Zweigniederlassung in Betracht. Eine Zweigniederlassung hat keine eigene Rechtspersönlichkeit, ist jedoch berechtigt, als eigenständige Organisationseinheit Unter­nehmenstätigkeiten durchzuführen. Eine Zweigniederlassung kann Eigentum erwerben, wenn diese kein Fruchtboden oder Natur­schutzgebiet ist. Zum Immobilienerwerb ist keine Genehmigung notwendig, falls dies ein interna­tionales Abkommen oder gegenseitige Gepflogenheiten zwischen Staaten ermöglichen. Nach der Auflösung der Zweigniederlassung ist die Muttergesellschaft grundsätzlich verpflichtet, die Immobilie innerhalb eines Jahres zu veräußern.

Firmengründung Ungarn: Handelsvertretung

Auch eine Handelsvertretung hat keine eigene Rechtspersönlichkeit. Sie ist im Gegensatz zur Zweigniederlassung jedoch nicht wirtschaftlich eigenständig und darf nicht unternehmerisch tätig sein. Die Tätigkeit beschränkt sich auf Werbung, Information und die Anbahnung von Verträgen. Eine Handelsvertretung entsteht ebenfalls mit der Eintragung ins Handelsregister.

 

 
 
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